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Kreisjugendring Germersheim e.V.

Der Blog der Vereine und Jugendverbände im Landkreis GER

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Erweitertes Führungszeugnis für Ehrenamtliche

§72-Lingenfeld-www 3Kinder schützen, das soll der neue Paragraf 72 a im Sozialgesetzbuch, der im Rahmen des neuen Bundeskinderschutzgesetzes von 2012 jetzt die Vereine und Verbände vor Ort zum Handeln zwingt. Integriert in das Sozialgesetzbuch (SGB) VIII betrifft er vor allem Maßnahmen der Jugendhilfe, die seitens der Kommunen und Städte bisher bezuschußt wurden. Konkret geht es hierbei um Aktivitäten, die Ehrenamtliche in den Vereinen mit Jugendlichen durchführen wie zum Beispiel Freizeiten mit Übernachtung, Einzelunterricht oder auch im Pflegebereich. Ziel des Gesetzgebers war es, das Kindeswohl stärker zu schützen und Kinder vor Mißbrauch zu bewahren. In diesem Zusammenhang wird auch ein erweitertes Führungszeugnis von Ehrenamtlichen gefordert. §72-Wörth-www 5Damit soll sichergestellt werden, dass sich keine Personen in der Kinder- und Jugendhilfe engagieren, die einschlägig vorbestraft sind, vor allem wegen sexuellem Mißbrauch. Zudem sollen Rahmenvereinbarungen mit Bund, Land und Kreis vor Ort auf das Thema Gewalt gegen Kinder aufmerksam machen und Vereine und Verbände sich damit verpflichten, auf das Kindeswohl zu achten. Auf Kreisebene zahlt das Jugendamt nur noch den Vereinen Zuschüße für Maßnahmen der Jugendhilfe, die dieser Rahmenvereinbarung beigetreten sind. Um den vielen Fragen und Unsicherheiten der Vereine des in der Praxis noch nicht ausgereiften Gesetzes zu begegnen, veranstalteten das Kreisjugendamt Germersheim zusammen mit dem Kreisjugendring Germersheim zwei Infoveranstaltungen in Lingenfeld und Wörth am Rhein. Als Referenten konnten Sybille Nonninger vom Landesjugendamt Mainz und der Landesjugendringvorsitzende Volker Steinberg gewonnen werden. Reges Interesse und zahlreiche Fragen brachten die Vereinsvorstände mit, es wurde heiß diskutiert und argumentiert über Sinn und Unsinn und über die Praktikabilität des Gesetzes. Beide Referenten wiesen darauf hin, dass das Gesetz selbst in Berlin als Bundesgesetz verabschiedet wurde und die Länder und Kommunen dieses nun umsetzen müssen. Beide merkten an, dass beim Gesetz zum Teil noch Nachbesserungsbedarf besteht. Viele Vereinsvorstände befürchen nun, dass sich weniger Ehrenamtliche engagieren, wenn die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangt wird. Volker Steinberg argumentierte dagegen, die Statistik zeige, dass sich viele Ehrenamtliche nicht durch das erweiterte Führungszeugnis davon abschrecken liessen, sich sozial zu engagieren. Sybille Nonninger wies darauf hin, die Vereine und Verbände könnten im Gegenteil durch die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung und die Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis sich in ihrer Außenwirkung positiv darstellen und aktiv mit diesem Qualitätsmerkmal der Kinder- und Jugendarbeit werben. Schliesslich läge es im Ermessensspielraum der Vereinsvorstände zu entscheiden, wer von den Ehrenamtlichen überhaupt ein Führungszeugnis vorlegen müsste. Wie bereits erwähnt, gilt das Gesetz vor allem für Maßnahmen der Jugendhilfe. Ein Fußball-Trainer, der im Team unter der Woche nur eine Mannschaft trainiert, fällt mit dieser Tätigkeit nicht unter den § 72a SGB VIII und bräuchte so kein Führungszeugnis vorlegen. Der Fall liege allerdings anders, wenn er mit den minderjährigen Fußballern auf eine Wochenendfreizeit fährt, die wiederum als Jugendhilfe-Maßnahme angesehen wird. Insgesamt ist das erweiterte Führungszeugnis fünf Jahre gültig, danach müsste der Verein von seinen betroffenen Ehrenamtlichen wieder ein neues Zeugnis vorlegen lassen. Volker Steinberg vom Landesjugendring empfiehlt prinzipiell die Vorlage des erweiterten Führungszeugnis, damit hätte sich die Vereinsvorstände für alle Fälle abgesichert. Dennoch ist die Vorlage des Dokumentes alleine kein Schutz gegen Gewalt und Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen. Der Kreisjugendring und die Kreisjugendpflege Germersheim bieten daher weitere Infoveranstaltungen zum Thema Kindeswohl an, am 13. November um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes Germersheim und am 2. Dezember – ebenfalls um 19.00 Uhr – noch einmal im Mehrgenerationenhaus in Wörth am Rhein. Thema des Informationsabend für Ehrenamtliche ist: „Kinder schützen – Na klar!.

Weitere Informationen zum § 72a SGB VIII und den Veranstaltungen gibt es hier auf der Seite oder beim Kreisjugendamt Germersheim unter der Tel. Nr. 07274-53-372.

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§ 72a SGB VIII – Rahmenvereinbarung / erweitertes Führungeszeugnis

Nachdem der Bundestag vor einger Zeit ein neues Gesetz zum Kindeswohl erlassen hat, hat u.a. der § 72a im SGB-VIII auch Auswirkungen auf die Jugendhilfe auf Kreis- und Stadtebene. Auf Landesebene wurde eine Rahmenvereinbarung erarbeitet, der bereits einige Vereine und Verbände beigetreten sind. Der KJR empfiehlt allen seinen Mitgliedern, ebenfalls der Rahmenvereinbahrung mit dem Kreis beizutreten. Zukünfig wird das Kreisjugendamt nur noch Maßnahmen der Jugendhilfe von Vereinen und Verbänden bezuschußen, die der Rahmenvereinbarung beigetreten sind. Was es mit der Rahmenvereinbarung und dem erweiterten Führungszeugnis für Ehreanamtliche auf sich hat, darüber informierten die beiden Veranstaltungen des KJR in Kooperation mit dem Kreisjugendamt. Den Vortrag von Volker Steinberg, u.a. Vorsitzender des LJR Rheinland-Pfalz stellen wir Euch hier als Download zur Verfügung. Weitere Vordrucke, Infos und Material gibt es demnächst hier im Download-Bereich.

Kreisjugendring freut sich über Zuwachs

Foto: Sami Bilgic
Der KJR-Vorstand mit seinem neuen Mitglied Foto: Sami Bilgic

 

Die DITIB -Türkisch islamische Gemeinde Germersheim e.V. und die Germersheimer Royal Rangers aus Germersheim sind neue Mitglieder im Kreisjugendring. Bei der diesjährigen Vollversammlung in Bellheim stimmten die Mitglieder für die Aufnahme der beiden Vereine . Somit zählt der Kreisjugendring Germersheim nun über 30 Mitgliedsvereine und -verbände, die in der Jugendarbeit im Landkreis aktiv sind. Jugendamtsleiterin Sabine Heyn und der neue 1. Kreisbeigeordnete Dietmar Seefeldt diskutierten mit den anwesenden Vereinen über die Problematik des ehrenamtlichen Engagements in der Ganztagsschulen. Ein Fahrsicherheitstraining sowie das vom Gesetz geforderte polizeiliche Führungszeugnis für Ehrenamtliche waren weitere Themen der Mitgliederversammlung. Gemeinsam mit dem Kreisjugendamt veranstaltet der Kreisjugendring in den nächsten beiden Wochen zwei Informationsabende zu Thema Kindeswohl und Führungszeugnis für interessierte Vereine und Verbände.

Fete-Lauterbourg_Aktiv ohne Grenzen

Neue Mitglieder im Kreisjugendring

KJRWir freuen uns, die Türkische Gemeinde zu GER e.V. – DITIB und die Royal Rangers Germersheim e.V. als neue Mitglieder im Kreisjugendring begrüßen zu dürfen !

Herzlich Willkommen!

Führungszeugnisse für Ehrenamtliche

§ 72a-FlyerIn Sachen Vorlage von Führungszeugnissen für ehrenamtlich in der Jugend- und Jugendvereinsarbeit tätige Personen nach § 72a SGB VIII laden wir Euch heute gerne zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema ein, die wir zweimal im Landkreis anbeiten:

 

Termine:
Dienstag, den 30. September von 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: Ratssaal der Verbandsgemeinde Lingenfeld, Hauptstr. 60
Referentin: Sybille Nonninger, Landesjugendamt Mainz

Dienstag, den 14. Oktober von 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus Wörth, Ahornstr. 5
Referent: Volker Steinberg, Referent für Jugendpolitik der Ev. Kirche der Pfalz

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder,
anbei dürfen wir Euch zu unserer diesjährigen Mitgliedervollversammlung einladen:

Do. 18. Sept. 2014 um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Jugendfeuerwehr Bellheim, Fortmühlstraße 17a, 76756 Bellheim.

Die Tagesordung:
TOP 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit
TOP 2: Genehmigung des Protokolls der letzten Vollversammlung
TOP 3: Bericht des Vorstands mit Aussprache
TOP 4: Bericht der Kassenprüfer
TOP 5: Entlastung der Vorstandschaft
TOP 6: Neu-Anträge auf Aufnahme in den KJR
TOP 7: Gespräch mit Sabine Heyn, Leiterin des Jugendamtes und Dietmar Seefeldt, Jugend- und Sozialdezernent des Landkreises
TOP 8: Erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse
TOP 9: Allgemeine Informationen, Wünsche und weitere Anträge

Wir freuen uns, euch in Bellheim zu sehen!

Mensch Junge! 2014

Plakat-Mensch_JungeEine Aktionswoche für Jungs im Landkreis Germersheim
Die Jugendförderung des Landkreises Germersheim veranstaltet in der Zeit vom 22. bis 26. September 2014 zum vierten Mal eine Aktionswoche nur für Jungen. Kooperationspartner sind die Verbandsgemeindejugendpflege, die Schulsozialarbeit des Landkreises, die Suchtberatungsstelle NIDRO und der Stadtteilladen Kleine Au in Germersheim sowie der Internationaler Bund Germersheim und Wörth. Gemeinsam wurde erneut ein vielfältiges und  abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.
Als Schirmherr der Aktionswoche freut sich besonders Dr. Fritz Brechtel auf großen Zuspruch der Angebote.
Das Spektrum der 16 unterschiedlichen Angebote reicht von erlebnispädagogischen Maßnahmen über kreative und gewaltpräventive Projekte bis hin zu sportlichen Aktivitäten. Unter den Stichworten wie z.B. Klettern, Schwimmen, Paddeln, Wasserski und Segway fahren, Jonglieren, Basteln und Stressbewältigung ist bestimmt für jederman(n) etwas dabei. Bei den schulinternen Veranstaltungen werden Selbstbehauptungskurse, Grenzerfahrungen, sucht- und gewaltpräventive Angebote sowie typische Männer- und Frauenbilder im Mittelpunkt stehen. Vor allem die Angebote der Jugendpflege beweisen, dass Spiel, Spaß und Action nicht zu kurz kommen werden.
Weitere Infos gibt es beim Kreisjugendamt Germersheim, Mirco Leingang, Tel. 07274/ 53-372, m.leingang@kreis-germersheim.de.

Der Programmflyer mit allen Aktionen und Kontaktdaten  als Download unter www.kreis-germersheim.de

Countdown zur Jugendsammelwoche

Am 28.April startet die Jugendsammelwoche in eine neue Runde! Jugendarbeit wird überall in Rheinland-Pfalz durch Ehrenamtliche getragen und organisiert. Dieses große Engagement braucht Unterstützung, auch finanziell. Während der Jugendsammelwoche werden Jugendliche aktiv, um Geld für Jugendarbeit zu sammeln – an den unterschiedlichsten Orten zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten – für eigene Aktivitäten und Projekte anderer Kinder und Jugendlicher. Mehr Informationen

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