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Kreisjugendring Germersheim e.V.

Der Blog der Vereine und Jugendverbände im Landkreis GER

Kategorie

Jugendpolitik

U18-Bundestagswahl: Wahllokale für Kinder und Jugendliche auch im Landkreis Germersheim

Am 15. September 2017 öffnen deutschlandweit die Wahllokale für die U18-Bundestagswahl. Im Landkreis Germersheim wird es an diesem Freitag – initiiert durch den Kreisjugendring Germersheim e.V. – in jeder Verbandsgemeinde mindestens ein Wahllokal geben. Die Anbieter der Wahllokale sind Jugendzentren und -treffs, wie in Hagenbach, Wörth, Freckenfeld, Minfeld, Steinweiler, Jockgrim und Zeiskam, das Jugendparlament in Knittelsheim, aber auch Vereine und Verbände, wie die Katholische Junge Gemeinde in Germersheim, Sondernheim und Lingenfeld, Messdiener in Leimersheim und Rülzheim oder die Bläserjugend des Musikvereins in Weingarten.

In Deutschland sind es insgesamt über 1.000 Orte an denen Kinder- und Jugendliche ihre Stimme abgeben können. Weitere Wahllokale kommen stetig hinzu und sind für den Landkreis Germersheim immer aktuell unter bit.ly/WahllokaleGER abrufbar. Dort kann man auch die genauen Öffnungszeiten und die Adressen der Wahllokale einsehen.

Was bringt U18?

U18 bringt Kinder und Jugendliche untereinander und mit Bezugspersonen, Politiker_innen, Medien etc. ins Gespräch. Zur Unterstützung der Wahllokale und Einrichtungen stellen die Koordinierungs-stellen ergänzenden Zusatzmaterialien (Flyer, Plakate, Stimmzettel) zur Verfügung. Politische Inhalte der Parteien werden dabei aufbereitet und den jungen Wählerinnen und Wählern zugänglich gemacht.
U18 soll zudem für die Öffentlichkeit sichtbar machen, dass Kinder und Jugendliche natürlich eine Meinung und eigene politische Themen haben, die gehört und aufgegriffen werden sollten. So kann U18 in beide Richtungen funktionieren und einen Dialog zwischen den Generationen sowie zwischen jungen Menschen und Politiker_innen herbeiführen. Die Stimmzettel sind auf das jeweilige Bundesland und den Wahlkreis abgestimmt, d.h. auch die Erststimme wird ausgewertet. In vielen Wahllokalen unterstützen die Wahlhelfer*innen die Meinungsbildung mittels Blick in den „Wahl-O-Mat“ am Computer oder in der Smartphone-App.

Wer kann bei der U18-Wahl wählen gehen?

Alle Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen bei der U18-Wahl ihre Stimme abgeben. Wichtig ist, dass sie ihr Kreuzchen geheim und eigenständig machen können. Dazu suchen sie sich am Wahltag ein Wahllokal aus, um dort zu wählen. „Alle über 18-Jährigen sind explizit von der U18-Wahl ausgeschlossen, es darf also auch niemand für die Kinder und Jugendlichen „im Auftrag“ wählen.“ betont Thorsten Rheude vom Kreisjugendring Germersheim e.V., der für das Land Rheinland-Pfalz die Koordinierung übernimmt.

Weitere Informationen zu U18 unter www.u18.org und www.kjr-germersheim.de

U18-Koordinierungsstelle c/o Kreisjugendring Germersheim eV,
Sr-Quentina-Platz 4, 76726 Germersheim
Thorsten Rheude, 07274/703370,
rheinland-pfalz@u18.org

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Das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz legt mit insgesamt einer Millionen Euro vier neue Förderprogramme für die Jugendpolitik auf. Damit sollen Teilhabechancen ermöglicht und ein deutliches Zeichen für die eigenständige Jugendpolitik gesetzt werden.

Zu den vier Förderprogrammen.

Verstärkung für die ehrenamtliche Jugendarbeit im Kreis Germersheim

JuLeica„Vielen Dank dafür, dass Sie sich für Ihre Mitmenschen engagieren“. Mit diesen Worten dankt Erster Kreisbeigeordneter Dietmar Seefeldt den 15 jungen Menschen zwischen 16 und 38 Jahren, die sich an zwei Wochenenden im November zum/r amtlich legitimierten Jugendgruppenleiter/in ausbilden ließen. Als Anerkennung für diese Leistung erhalten alle Teilnehmer/innen die Jugendleiter/innen-Card (JuLeiCa). Veranstaltet wurde die Schulung vom Kreisjugendamt Germersheim in bewährter Kooperation mit dem KJR Germersheim. Die Jugendleiter/innen-Card gilt als bundesweit anerkannter Qualifizierungsnachweis. „Neben dem erworbenen Wissen für die Jugendarbeit werden die neuen JuLeiCa-Inhaber/innen aber auch durch finanzielle Vergünstigungen bei Kommunen und Geschäften, sowohl bundesweit als auch im Landkreis Germersheim für ihre Bemühungen belohnt“, betont der Jugenddezernent.
Informationen über Vergünstigungen von Inhaber/innen der JuLeiCa sowie dem nächsten Schulungstermin sind beim Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko, Tel. 07274/ 53 372, E-Mail j.zikko@kreis-germerheim.de erhältlich.

Erweitertes Führungszeugnis für Ehrenamtliche

§72-Lingenfeld-www 3Kinder schützen, das soll der neue Paragraf 72 a im Sozialgesetzbuch, der im Rahmen des neuen Bundeskinderschutzgesetzes von 2012 jetzt die Vereine und Verbände vor Ort zum Handeln zwingt. Integriert in das Sozialgesetzbuch (SGB) VIII betrifft er vor allem Maßnahmen der Jugendhilfe, die seitens der Kommunen und Städte bisher bezuschußt wurden. Konkret geht es hierbei um Aktivitäten, die Ehrenamtliche in den Vereinen mit Jugendlichen durchführen wie zum Beispiel Freizeiten mit Übernachtung, Einzelunterricht oder auch im Pflegebereich. Ziel des Gesetzgebers war es, das Kindeswohl stärker zu schützen und Kinder vor Mißbrauch zu bewahren. In diesem Zusammenhang wird auch ein erweitertes Führungszeugnis von Ehrenamtlichen gefordert. §72-Wörth-www 5Damit soll sichergestellt werden, dass sich keine Personen in der Kinder- und Jugendhilfe engagieren, die einschlägig vorbestraft sind, vor allem wegen sexuellem Mißbrauch. Zudem sollen Rahmenvereinbarungen mit Bund, Land und Kreis vor Ort auf das Thema Gewalt gegen Kinder aufmerksam machen und Vereine und Verbände sich damit verpflichten, auf das Kindeswohl zu achten. Auf Kreisebene zahlt das Jugendamt nur noch den Vereinen Zuschüße für Maßnahmen der Jugendhilfe, die dieser Rahmenvereinbarung beigetreten sind. Um den vielen Fragen und Unsicherheiten der Vereine des in der Praxis noch nicht ausgereiften Gesetzes zu begegnen, veranstalteten das Kreisjugendamt Germersheim zusammen mit dem Kreisjugendring Germersheim zwei Infoveranstaltungen in Lingenfeld und Wörth am Rhein. Als Referenten konnten Sybille Nonninger vom Landesjugendamt Mainz und der Landesjugendringvorsitzende Volker Steinberg gewonnen werden. Reges Interesse und zahlreiche Fragen brachten die Vereinsvorstände mit, es wurde heiß diskutiert und argumentiert über Sinn und Unsinn und über die Praktikabilität des Gesetzes. Beide Referenten wiesen darauf hin, dass das Gesetz selbst in Berlin als Bundesgesetz verabschiedet wurde und die Länder und Kommunen dieses nun umsetzen müssen. Beide merkten an, dass beim Gesetz zum Teil noch Nachbesserungsbedarf besteht. Viele Vereinsvorstände befürchen nun, dass sich weniger Ehrenamtliche engagieren, wenn die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangt wird. Volker Steinberg argumentierte dagegen, die Statistik zeige, dass sich viele Ehrenamtliche nicht durch das erweiterte Führungszeugnis davon abschrecken liessen, sich sozial zu engagieren. Sybille Nonninger wies darauf hin, die Vereine und Verbände könnten im Gegenteil durch die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung und die Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis sich in ihrer Außenwirkung positiv darstellen und aktiv mit diesem Qualitätsmerkmal der Kinder- und Jugendarbeit werben. Schliesslich läge es im Ermessensspielraum der Vereinsvorstände zu entscheiden, wer von den Ehrenamtlichen überhaupt ein Führungszeugnis vorlegen müsste. Wie bereits erwähnt, gilt das Gesetz vor allem für Maßnahmen der Jugendhilfe. Ein Fußball-Trainer, der im Team unter der Woche nur eine Mannschaft trainiert, fällt mit dieser Tätigkeit nicht unter den § 72a SGB VIII und bräuchte so kein Führungszeugnis vorlegen. Der Fall liege allerdings anders, wenn er mit den minderjährigen Fußballern auf eine Wochenendfreizeit fährt, die wiederum als Jugendhilfe-Maßnahme angesehen wird. Insgesamt ist das erweiterte Führungszeugnis fünf Jahre gültig, danach müsste der Verein von seinen betroffenen Ehrenamtlichen wieder ein neues Zeugnis vorlegen lassen. Volker Steinberg vom Landesjugendring empfiehlt prinzipiell die Vorlage des erweiterten Führungszeugnis, damit hätte sich die Vereinsvorstände für alle Fälle abgesichert. Dennoch ist die Vorlage des Dokumentes alleine kein Schutz gegen Gewalt und Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen. Der Kreisjugendring und die Kreisjugendpflege Germersheim bieten daher weitere Infoveranstaltungen zum Thema Kindeswohl an, am 13. November um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes Germersheim und am 2. Dezember – ebenfalls um 19.00 Uhr – noch einmal im Mehrgenerationenhaus in Wörth am Rhein. Thema des Informationsabend für Ehrenamtliche ist: „Kinder schützen – Na klar!.

Weitere Informationen zum § 72a SGB VIII und den Veranstaltungen gibt es hier auf der Seite oder beim Kreisjugendamt Germersheim unter der Tel. Nr. 07274-53-372.

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§ 72a SGB VIII – Rahmenvereinbarung / erweitertes Führungeszeugnis

Nachdem der Bundestag vor einger Zeit ein neues Gesetz zum Kindeswohl erlassen hat, hat u.a. der § 72a im SGB-VIII auch Auswirkungen auf die Jugendhilfe auf Kreis- und Stadtebene. Auf Landesebene wurde eine Rahmenvereinbarung erarbeitet, der bereits einige Vereine und Verbände beigetreten sind. Der KJR empfiehlt allen seinen Mitgliedern, ebenfalls der Rahmenvereinbahrung mit dem Kreis beizutreten. Zukünfig wird das Kreisjugendamt nur noch Maßnahmen der Jugendhilfe von Vereinen und Verbänden bezuschußen, die der Rahmenvereinbarung beigetreten sind. Was es mit der Rahmenvereinbarung und dem erweiterten Führungszeugnis für Ehreanamtliche auf sich hat, darüber informierten die beiden Veranstaltungen des KJR in Kooperation mit dem Kreisjugendamt. Den Vortrag von Volker Steinberg, u.a. Vorsitzender des LJR Rheinland-Pfalz stellen wir Euch hier als Download zur Verfügung. Weitere Vordrucke, Infos und Material gibt es demnächst hier im Download-Bereich.

Kreisjugendring freut sich über Zuwachs

Foto: Sami Bilgic
Der KJR-Vorstand mit seinem neuen Mitglied Foto: Sami Bilgic

 

Die DITIB -Türkisch islamische Gemeinde Germersheim e.V. und die Germersheimer Royal Rangers aus Germersheim sind neue Mitglieder im Kreisjugendring. Bei der diesjährigen Vollversammlung in Bellheim stimmten die Mitglieder für die Aufnahme der beiden Vereine . Somit zählt der Kreisjugendring Germersheim nun über 30 Mitgliedsvereine und -verbände, die in der Jugendarbeit im Landkreis aktiv sind. Jugendamtsleiterin Sabine Heyn und der neue 1. Kreisbeigeordnete Dietmar Seefeldt diskutierten mit den anwesenden Vereinen über die Problematik des ehrenamtlichen Engagements in der Ganztagsschulen. Ein Fahrsicherheitstraining sowie das vom Gesetz geforderte polizeiliche Führungszeugnis für Ehrenamtliche waren weitere Themen der Mitgliederversammlung. Gemeinsam mit dem Kreisjugendamt veranstaltet der Kreisjugendring in den nächsten beiden Wochen zwei Informationsabende zu Thema Kindeswohl und Führungszeugnis für interessierte Vereine und Verbände.

Führungszeugnisse für Ehrenamtliche

§ 72a-FlyerIn Sachen Vorlage von Führungszeugnissen für ehrenamtlich in der Jugend- und Jugendvereinsarbeit tätige Personen nach § 72a SGB VIII laden wir Euch heute gerne zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema ein, die wir zweimal im Landkreis anbeiten:

 

Termine:
Dienstag, den 30. September von 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: Ratssaal der Verbandsgemeinde Lingenfeld, Hauptstr. 60
Referentin: Sybille Nonninger, Landesjugendamt Mainz

Dienstag, den 14. Oktober von 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus Wörth, Ahornstr. 5
Referent: Volker Steinberg, Referent für Jugendpolitik der Ev. Kirche der Pfalz

U18 – die Wahl für alle unter 18 Jahre!

Deine Stimme entscheidet …

Wie der Landesjugendring RLP mitteilt, wird im Vorfeld der Bundestagswahl wieder das Portal www.deine-stimme-entscheidet.de  aktiviert werden, um Infos und ein Quiz zur Wahl bereit zu stellen, über Kandidat_innen und über Aktivitäten der Jugendverbände und –ringe im Vorfeld der Wahl zu informieren. 

Wer Infos zu Veranstaltungen, Aktionen, Materialien, Presseberichten im Zusammenhang mit der Bundestagswahl eures Verbandes oder Ringes hat,  kann diese gern auf der HP  des Landesjugendrings sammeln und präsentieren.

Auch der Kreisjugendring Germersheim plant in Kombination mit Facebook & Co. eine Aktion zum Thema Bundestagswahlen 2013. Mehr hierzu in Kürze.

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