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Kreisjugendring Germersheim e.V.

Der Blog der Vereine und Jugendverbände im Landkreis GER

Kategorie

Vereine

Generationswechsel im Kreisjugendring

Hlnr: Matthias Peck, Achim Frey, Thorsten Rheude Vvlnr: Natalie Dernberger, Silke Umann, Heike Keppel, Hannah Schneider

Kandel – In der Mitgliederversammlung des Kreisjugendrings (KJR) wurde am Montag, den 29.10.2018, Natalie Dernberger (Evangelische Jugend Germersheim) als neue Vorsitzende gewählt. Im Kreisjugendring haben sich Vereine, Verbände und Dachorganisationen, die im Landkreis Germersheim in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind zusammengeschlossen, um ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten, um Schulungen und Fortbildungen anzubieten und um Netzwerke zwischen den ehrenamtlich Aktiven zu bilden.

Jürgen Schaaf (ebenfalls Evangelische Jugend Germersheim) trat – verbunden mit dem Wunsch, dass eine neue Generation den KJR gestalten möge – nicht zur Wiederwahl an. Schaaf war als Gründungsmitglied mit kurzer Unterbrechung seit 27 Jahre im Verein aktiv, zuletzt seit 2011 als erster Vorsitzender. Seine Nachfolgerin ist seit 2016 Jugendreferentin in der Evangelischen Jugendzentrale Germersheim und seitdem als beratendes Mitglied im Kreisjugendring aktiv. Die 32jährige Religionspädagogin betreut in der Jugendzentrale die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen und übernimmt die Organisation von Freizeiten.

Nach über 20 Jahren Engagement im KJR trat auch Stefan Gadinger (Jugendmusikverein Zeiskam) nicht erneut zur Wahl an. Gadinger war zuletzt Kreisrechner des Rings und davor ein Jahrzehnt als Schriftführer tätig. Zu seinem Nachfolger wurde Thorsten Rheude (Bund der deutschen katholischen Jugend, BDKJ) gewählt. Achim Frey (Jugendmusikverein Zeiskam) wurde als stellvertretender Vorsitzender im Amt bestätigt. Hannah Schneider (Evangelische Jugend Germersheim) wurde als Schriftführerin neu in den Vorstand gewählt. Sie folgt auf Michaela Schweitzer, die mit Unterbrechungen auf über 10 Jahre Mitgliedschaft im Vorstand zurückblicken kann.

Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter, und Denise Hartmann-Mohr, Leiterin des Jugendamtes im Landkreis Germersheim, nutzten die Versammlung für ihren Antrittsbesuch beim KJR und würdigten das Engagement: „Mit vergleichsweise geringen Mitteln wird hier viel auf die Beine gestellt“ lobte Hartmann-Mohr und Buttweiler ergänzte „Es ist wie an vielen Stellen im Ehrenamt: man kann nicht oft genug dafür danken“.

Neu im Vorstand sind zudem Silke Umann (Internationaler Bund), Heike Keppel (CVJM Kandel) und Matthias Peck (BDKJ) als Beisitzer. Beratende Mitglieder im Vorstand sind die beiden Kreisjugendpfleger Jeanette Zikko-Giessen und Mirco Leingang.

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PKW-Sicherheitstraining für Mitgliedsverbände und -vereine

Unterwegs mit einer Jugendgruppe oder Ehrenamtlichen, und das im eigenen Auto oder gemieteten Bus. Auf jeden Fall eine Tour mit viel Verantwortung für die Fahrer.

Um sich und sein Fahrzeug in ungewohnten Situationen besser kennenzulernen, bietet der Kreisjugendring Germersheim in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht auf dem Karlsruher Verkehrsübungsplatz ein Fahrsicherheitstraining an.

Mögliche Termine:

Sonntag           04.02.2018          08:30 – 16:00 Uhr
oder
Sonntag           25.02.2018          08:30 – 16:00 Uhr

 

Kosten: 40 € Eigenbeteiligung.

Die andere Hälfte der Kosten, ebenfalls in Höhe von 40 Euro, übernimmt der Kreisjugendring Germersheim e.V. die Teilnehmerinnen seine Mitgliedsverbände.

Eine Vollkaskoversicherung (bis Neuwert von € 35.000) mit € 325,00 Selbstbesteiligung besteht für das eigene Fahrzeug während den Übungen am Trainingsplatz.

Interesse?
Schnell anmelden (s.u.) da maximal 12 Plätze pro Termin zur Verfügung stehen.

Anmeldung an das

Kreisjugendamt Germersheim
Jeanette Zikko
17er Straße 1
Telefon 07274 53-372
Telefax 07274 53-15372
E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de

Der Ferien- und Freizeitenkalender 2016

Cover FreizeitkalenderDer neue Ferien- und Freizeitenkalender ist online, natürlich gibt es den auch in gedruckter Form bei der Kreisverwaltung, den Familienbüros etc.

Ferien- und Freizeitkalender 2016

Einladung vor Vollversammlung

kjr-logo.jpgHerzliche Einladung an alle Mitglieder zur Vollversammlung am 29.09. um 19.00 Uhr bei der Ditib in GER:

Die Tagesordung:

Top 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Top 2: Genehmigung des Protokolls der letzten Vollversammlung

Top 3: Bericht des Vorstandes

Top 4: Bericht des Kreisrechners

Top 5: Bericht der Kassenprüfer

Top 6: Entlastung der Vorstandschaft

Top 7: Neuwahlen der Vorstandschaft

Top 8: Allgemeine Informationen, Wünsche und weitere Anträge

Erweitertes Führungszeugnis für Ehrenamtliche

§72-Lingenfeld-www 3Kinder schützen, das soll der neue Paragraf 72 a im Sozialgesetzbuch, der im Rahmen des neuen Bundeskinderschutzgesetzes von 2012 jetzt die Vereine und Verbände vor Ort zum Handeln zwingt. Integriert in das Sozialgesetzbuch (SGB) VIII betrifft er vor allem Maßnahmen der Jugendhilfe, die seitens der Kommunen und Städte bisher bezuschußt wurden. Konkret geht es hierbei um Aktivitäten, die Ehrenamtliche in den Vereinen mit Jugendlichen durchführen wie zum Beispiel Freizeiten mit Übernachtung, Einzelunterricht oder auch im Pflegebereich. Ziel des Gesetzgebers war es, das Kindeswohl stärker zu schützen und Kinder vor Mißbrauch zu bewahren. In diesem Zusammenhang wird auch ein erweitertes Führungszeugnis von Ehrenamtlichen gefordert. §72-Wörth-www 5Damit soll sichergestellt werden, dass sich keine Personen in der Kinder- und Jugendhilfe engagieren, die einschlägig vorbestraft sind, vor allem wegen sexuellem Mißbrauch. Zudem sollen Rahmenvereinbarungen mit Bund, Land und Kreis vor Ort auf das Thema Gewalt gegen Kinder aufmerksam machen und Vereine und Verbände sich damit verpflichten, auf das Kindeswohl zu achten. Auf Kreisebene zahlt das Jugendamt nur noch den Vereinen Zuschüße für Maßnahmen der Jugendhilfe, die dieser Rahmenvereinbarung beigetreten sind. Um den vielen Fragen und Unsicherheiten der Vereine des in der Praxis noch nicht ausgereiften Gesetzes zu begegnen, veranstalteten das Kreisjugendamt Germersheim zusammen mit dem Kreisjugendring Germersheim zwei Infoveranstaltungen in Lingenfeld und Wörth am Rhein. Als Referenten konnten Sybille Nonninger vom Landesjugendamt Mainz und der Landesjugendringvorsitzende Volker Steinberg gewonnen werden. Reges Interesse und zahlreiche Fragen brachten die Vereinsvorstände mit, es wurde heiß diskutiert und argumentiert über Sinn und Unsinn und über die Praktikabilität des Gesetzes. Beide Referenten wiesen darauf hin, dass das Gesetz selbst in Berlin als Bundesgesetz verabschiedet wurde und die Länder und Kommunen dieses nun umsetzen müssen. Beide merkten an, dass beim Gesetz zum Teil noch Nachbesserungsbedarf besteht. Viele Vereinsvorstände befürchen nun, dass sich weniger Ehrenamtliche engagieren, wenn die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangt wird. Volker Steinberg argumentierte dagegen, die Statistik zeige, dass sich viele Ehrenamtliche nicht durch das erweiterte Führungszeugnis davon abschrecken liessen, sich sozial zu engagieren. Sybille Nonninger wies darauf hin, die Vereine und Verbände könnten im Gegenteil durch die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung und die Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis sich in ihrer Außenwirkung positiv darstellen und aktiv mit diesem Qualitätsmerkmal der Kinder- und Jugendarbeit werben. Schliesslich läge es im Ermessensspielraum der Vereinsvorstände zu entscheiden, wer von den Ehrenamtlichen überhaupt ein Führungszeugnis vorlegen müsste. Wie bereits erwähnt, gilt das Gesetz vor allem für Maßnahmen der Jugendhilfe. Ein Fußball-Trainer, der im Team unter der Woche nur eine Mannschaft trainiert, fällt mit dieser Tätigkeit nicht unter den § 72a SGB VIII und bräuchte so kein Führungszeugnis vorlegen. Der Fall liege allerdings anders, wenn er mit den minderjährigen Fußballern auf eine Wochenendfreizeit fährt, die wiederum als Jugendhilfe-Maßnahme angesehen wird. Insgesamt ist das erweiterte Führungszeugnis fünf Jahre gültig, danach müsste der Verein von seinen betroffenen Ehrenamtlichen wieder ein neues Zeugnis vorlegen lassen. Volker Steinberg vom Landesjugendring empfiehlt prinzipiell die Vorlage des erweiterten Führungszeugnis, damit hätte sich die Vereinsvorstände für alle Fälle abgesichert. Dennoch ist die Vorlage des Dokumentes alleine kein Schutz gegen Gewalt und Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen. Der Kreisjugendring und die Kreisjugendpflege Germersheim bieten daher weitere Infoveranstaltungen zum Thema Kindeswohl an, am 13. November um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes Germersheim und am 2. Dezember – ebenfalls um 19.00 Uhr – noch einmal im Mehrgenerationenhaus in Wörth am Rhein. Thema des Informationsabend für Ehrenamtliche ist: „Kinder schützen – Na klar!.

Weitere Informationen zum § 72a SGB VIII und den Veranstaltungen gibt es hier auf der Seite oder beim Kreisjugendamt Germersheim unter der Tel. Nr. 07274-53-372.

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§ 72a SGB VIII – Rahmenvereinbarung / erweitertes Führungeszeugnis

Nachdem der Bundestag vor einger Zeit ein neues Gesetz zum Kindeswohl erlassen hat, hat u.a. der § 72a im SGB-VIII auch Auswirkungen auf die Jugendhilfe auf Kreis- und Stadtebene. Auf Landesebene wurde eine Rahmenvereinbarung erarbeitet, der bereits einige Vereine und Verbände beigetreten sind. Der KJR empfiehlt allen seinen Mitgliedern, ebenfalls der Rahmenvereinbahrung mit dem Kreis beizutreten. Zukünfig wird das Kreisjugendamt nur noch Maßnahmen der Jugendhilfe von Vereinen und Verbänden bezuschußen, die der Rahmenvereinbarung beigetreten sind. Was es mit der Rahmenvereinbarung und dem erweiterten Führungszeugnis für Ehreanamtliche auf sich hat, darüber informierten die beiden Veranstaltungen des KJR in Kooperation mit dem Kreisjugendamt. Den Vortrag von Volker Steinberg, u.a. Vorsitzender des LJR Rheinland-Pfalz stellen wir Euch hier als Download zur Verfügung. Weitere Vordrucke, Infos und Material gibt es demnächst hier im Download-Bereich.

Kreisjugendring freut sich über Zuwachs

Foto: Sami Bilgic
Der KJR-Vorstand mit seinem neuen Mitglied Foto: Sami Bilgic

 

Die DITIB -Türkisch islamische Gemeinde Germersheim e.V. und die Germersheimer Royal Rangers aus Germersheim sind neue Mitglieder im Kreisjugendring. Bei der diesjährigen Vollversammlung in Bellheim stimmten die Mitglieder für die Aufnahme der beiden Vereine . Somit zählt der Kreisjugendring Germersheim nun über 30 Mitgliedsvereine und -verbände, die in der Jugendarbeit im Landkreis aktiv sind. Jugendamtsleiterin Sabine Heyn und der neue 1. Kreisbeigeordnete Dietmar Seefeldt diskutierten mit den anwesenden Vereinen über die Problematik des ehrenamtlichen Engagements in der Ganztagsschulen. Ein Fahrsicherheitstraining sowie das vom Gesetz geforderte polizeiliche Führungszeugnis für Ehrenamtliche waren weitere Themen der Mitgliederversammlung. Gemeinsam mit dem Kreisjugendamt veranstaltet der Kreisjugendring in den nächsten beiden Wochen zwei Informationsabende zu Thema Kindeswohl und Führungszeugnis für interessierte Vereine und Verbände.

Neue Mitglieder im Kreisjugendring

KJRWir freuen uns, die Türkische Gemeinde zu GER e.V. – DITIB und die Royal Rangers Germersheim e.V. als neue Mitglieder im Kreisjugendring begrüßen zu dürfen !

Herzlich Willkommen!

Führungszeugnisse für Ehrenamtliche

§ 72a-FlyerIn Sachen Vorlage von Führungszeugnissen für ehrenamtlich in der Jugend- und Jugendvereinsarbeit tätige Personen nach § 72a SGB VIII laden wir Euch heute gerne zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema ein, die wir zweimal im Landkreis anbeiten:

 

Termine:
Dienstag, den 30. September von 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: Ratssaal der Verbandsgemeinde Lingenfeld, Hauptstr. 60
Referentin: Sybille Nonninger, Landesjugendamt Mainz

Dienstag, den 14. Oktober von 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus Wörth, Ahornstr. 5
Referent: Volker Steinberg, Referent für Jugendpolitik der Ev. Kirche der Pfalz

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